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Wissenschaftliche Erkenntnisse
zwischen 1830 und 1920
Den Naturwissenschaften gelang in dieser Zeit eine wahre Lawine an
Neuentdeckungen und Erkenntnissen. Die Wissenschaften im allgemeinen waren
durchweg in dieser Zeit im Umbruch begriffen. Hauptsächlich entfernte man
sich von einer zu meist deskriptiven Wissenschaft in eine analysierende und
moderne Wissenschaft. Nun wurden Modelle entworfen (und verworfen), Theorien
entstanden und komplexere Zusammenhänge diskutiert.
Viele Wissenschaftler nutzten nun auch die Möglichkeit in andere Gebiete zu
Reisen um dort neue Erkenntnisse zu gewinnen. Besonders in der Biologie und
Geologie und natürlich in den Geisteswissenschaften stellte Südamerika ein
besonders interessantes Ziel dar. Den frühen Naturwissenschaftlern bot
dieser "neue" Kontinent eine große Möglichkeit zum Beispiel neue Spezies,
Fossilien oder Mineralien zu bestimmen. Nicht immer war nur das Neue
interessant: Auch die Gleichheit mit Funden in Europa waren von
wissenschaftlichen Interesse.
Speziell die englischen Forscher wie LEYELL (1830: LEYELL Ch. Principles of
Geology) und DARWIN:
1831-36 Expedition
Darwins nach Südamerika. 1859 Veröffentlichte er "On the Origin of
Species" was auf seine Forschungen aus den
vorangegangenen Jahren beruht. 1871 Veröffentlicht Darwin "The Descent of Man".
Dana beschreibt 1873 die
Geosynklinal-Theorie: Ein Versuch die Geologie speziell die Gebirgsbildung
in einem universal geltenden Modell zu erklären. Er beendet auch den Glauben,
dass Gebirge durch katastrophenartige Prozesse entstanden sein sollen.
Im Jahre 1897 beschreibt Marie Curie große Teile des Phänomens der
Radioaktivität. Rutherford gelingt es erstmals im Jahre 1905 eine absolute
Altersdatierung vorzunehmen, welche ein Erdalter von über 2 g.a. (2
Milliarden) Jahre ergibt. Es sei anzumerken, dass die große Mehrheit der
Geowissenschaftler in dieser Zeit von wesentlich niedrigeren Werten
ausgegangen waren. Einstein entdeckt 1905 die Relativitätstheorie (E= m X c2).
Alfred Wegener
veröffentlichte 1912 die Kontinentaldrift Theorie. Welche in seiner Zeit nie
auf große Zuneigung stieß. Aber
sechzig Jahre später die alte Geosynklinal
Theorie ablöste. In Chile, besonders in der Atacama Region sollte die Präsenz einiger
weltbekannter Wissenschaftler dieser Zeit hervorgehoben werden. Insbesondere
DARWIN, DOMEYKO, PHILIPPI und GAY besuchten die Region um neue Impulse für
Ihre Forschungen zu bekommen. Auch die nicht so bekannten Wissenschaftler
wie HENWOOD (Geologie der Chañarcillo Lagerstätte) sowie viele andere,
zeigen eine rege wissenschaftliche Aktivität in dieser Region.
> siehe Literatur über
historische Bergwerke
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Ammonit von
PHILIPPI (1860)

Darwin (1876)

Henwood (1871):On the
mining "Chañarcillo"
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