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Museo Virtual
W.Griem (2006) GeoVirtual |
Copiapó |
Städte in der |
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Warum Copiapó besuchen? Copiapó ist eine Kleinstadt am Rande der Atacamawüste. Eine ganz normale Stadt ohne große massentouristische Ambitionen. Seit jeher eine Stadt in der produziert wird: Früher Silber, heute Kupfer Gold und Weintrauben. Copiapó ist vielleicht nicht schön - aber bestimmt interessant, Copiapó ist authentisch. Die Strassen der Stadt wuchsen mit dem Bergbau. Leider ist die wirtschaftliche Entwicklung im Bergbau nie gradlinig - dies kann sehr anschaulich im Innenstadtbereich von Copiapó beobachtet werden. Vor vielleicht 150 Jahren erbaute Häuser der nobelsten Art stehen heute vor dem Verfall - wenn sie nicht aus Denkmalschutzgründen restauriert werden. In Copiapó kann noch in eine Epoche zurückgeblickt werden, die leider kaum noch in anderen Orten authentisch beobachtet werden kann. Es lohnt sich, mit offenen Augen, die Nebenstrassen im Innenstadtbereich zu erwandern und die verschiedenen Phasen der Stadtentwicklung zu erschließen. Die ehemals glanzvollen Gebäude der reichen Bürger der "Tres Puntas" oder "Chañarcillo" - Zeit (1840- 1890). Die Gebäude im Jugendstil und Bauhaus Stil der Zeit von 1920 bis 1950. Auch die (aus heutiger Sicht - wie in aller Welt) Bausünden der sechziger und siebziger Jahre stellen einen Teil der Entwicklung dar. |
![]() Inhalt: Touristischer Rundgang ►══════◄ Die Eisenbahn ►══════◄ Copiapó Heute - - - - - Bahnhof Copiapó Charles Darwin (1835): Ignacio Domeyko (1840) Paul Treutler (1852) Hugo Kunz (1890) ►══════◄ Orte Inca de Oro Potrerillos Tres Puntas Minensektor Inca de Oro ►══════◄ Finca de Chañaral |
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Vieles hat sich in Copiapó erhalten, welches in
anderen Orten - teilweise leider schon Weltweit ausgelöscht wurde:
Strassen die sich noch gegen moderne Verkehrskonzepte stellen;
Einzelhandelsläden, die noch den wahren Geist des Verkaufens haben, nicht
die des totalen Konsums; Restaurants die "nur" Mittagstisch anbieten - weil
sie es seit vielen Jahren so tun, Menschen die noch Zeit haben einen kleinen
Plausch an der Ecke oder auf der Plaza zu machen. In Copiapó gehen die Uhren
in verschiedenen Geschwindigkeiten, aber auch die langsamsten laufen noch.
Es können in Copiapó folgende Themen sehr schön
konkretisiert werden: b) Die Eisenbahn und die Erschließung der Wüste: der alte Bahnhof von Copiapó, die Erste Lokomotive in Chile - heute in der Universität ausgestellt und natürlich der alte Bahnhof in Caldera. c) Besiedlungsgeschichte in der Atacama-Region: Im Regional Museum und im Gelände z.B. in Finca de Chañaral. |
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Dr. Wolfgang Griem, Dozent an der Universidad de Atacama (Copiapó, Chile):
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(*2004 / letzte Modifikation:
30-07-2009)
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