Dr. Wolfgang Griem 
1999,2002, 2006
GeoVirtual

Die Andenhauptkette in Atacama
Einführung (2)

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Museo Virtual

deutsch / Spanisch

Die Lagune Santa Rosa in den chilenischen Anden, in der Atacama Region
 

In der Region Atacama können 22 Gipfel mit einer Höhe von über 6000 Metern gezählt werden (die Anzahl ist relativ, es kommt natürlich auf den Zählmodus an - nicht immer ist es klar ob beide Gipfel zu einem Berg gehören)

Die höchsten Berge der Region Atacama sind der Ojos del Salado (
>) mit 6893m ü. d. M., darauf folgt der Tres Cruces (>) mit 6748m ü. d. M., der Macizo Tres Cruces (6629m ü d.M.) und der Incahuasi (>) mit 6621 m ü. d. M.  Des Weiteren übersteigen die Sechstausender Marke der Nevado el Muerto (6488m), der Co. del Toro (6168m), Cerro Colorado (6080m) und der Nevado San Francisco (6018m).

Sehr interessant sind die Gipfel, welche sich nicht in der Kette der Haupkordillere, welche gleichzeitig die argentinische Grenze markiert, befinden. Die höchsten isoliert stehenden Gipfel sind: Der Cerro Azufre oder Cerro Copiapó mit seinen 6052 Metern ü. d.M., der Ermitaño mit 6146m ü.d.M., der Cerro Barrancas Blancas mit 6119m.üd.M., Cerro Vicuñas (6067m) und der Peña Blanca mit 6030m.  

Atacama, Chile

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Eingang des virtuellen Museums

 Topografische Karten

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Camino a Laguna Verde
Laguna Santa Rosa
Laguna Verde
Ojos del Salado
Incahuasi
 

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Historische Karten
Historische Karte (1885) vom Bereich
Die Entdeckung der Hauptkordillere
Einführung Geschichte

Büsserschnee in den Chilenischen Anden (Atacama)

Im Frühjahr und Winter (Mai-September) muss an vielen Stellen mit Schnee gerechnet werden. Die Windverhältnisse während de Abtauvorganges formen dann den so genannten "Büßerschnee".

Fotos: W. Griem (1989): Portezuelo Maricunga mit Büßerschnee. Durch die aus einer bestimmter Richtung kommenden Sonneneinstrahlung und dem warmen Wind vollzieht sich der Abtauvorgang im Eis nicht gleichmäßig. Es bleibt ein Labyrinth aus gebeugten Eissäulen stehen.

Die Hochkordillere ist erst seit etwas mehr als hundert Jahren in ihrer wahren Ausdehnung bekannt. Bis etwa 1870 war dieser Bereich nur wenig geographisch Erforscht. Es sollen aber die Arbeiten von R.A. Philippi, Bertrand, und Burmeister herausgestellt werden. Andererseits ist aber bekannt, dass die Hochkordillere schon immer von Händlern und Viehtreibern überquert wurde - und wie Burmeister beschreibt, es richtige Handelswege mit Karten gab.

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© Dr. Wolfgang Griem (2001; 21.3.2006); Dozent an der Universidad de Atacama (Copiapó, Chile): Kontakt & Mail
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