Dr. Wolfgang Griem 
1999,2002
GeoVirtual

Die Anden- Kordillere in der Atacama - Region
Einführung (1)
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Museo Virtual

deutsch / español

Die Andenhauptkette in Atacama, Chile
Die Andenhauptkette beim Paso San Francisco in der Region Atacama.
Foto: W. Griem (1990/2005)

Die Anden in Atacama

Vielleicht die eindrucksvollste Exkursion in Atacama führt in die Andenhauptkette. Eine Reihe von über 6000 m hohen Vulkanen bieten ein unvergessliches Schauspiel. Bei gutem Wetter eröffnet sich ein blauer Himmel, welcher schwer anderswo anzutreffen ist.

Die Andenhauptkette ist in der Atacama Region durch eine Vielzahl von aufeinander folgenden Vulkanen gekennzeichnet, deren Höhe zwischen 6000 m bis 6893 Metern betragen kann. Die wichtigsten Pässe (San Francisco und Pircas Negras) erreichen Höhen von 4723 bzw. 4200 Metern ü.d.M.
Die Anden sind in diesem Bereich auch durch ihre unendlich großen Verebnungsflächen ("Llanuras") gekennzeichnet. Das Klima muss als sehr hart bezeichnet werden, heftige Schneefälle im Winter sind häufig, im Sommer aber auch durchaus möglich. Die Nächte sind durchweg kalt, bei einer wesentlich höheren durchschnittlichen Niederschlagsmenge als in Copiapó.

Der reduzierte Sauerstoffgehalt in der großen Höhe bereitet vielfach leichtes Unwohlsein oder zumindest beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Personen, die Höhenkrankheit kann in einigen Fällen auch zu lebensbedrohenden Situationen führen. Bei starkem Unwohlsein sollte sofort eine Rückkehr in tiefer gelegene Bereiche erfolgen.
Um an oder in die Hochkordillere zu gelangen muss erst mal die Vor- oder Präkordillere durchfahren werden. Östlich der Vorkordillere schließen sich die ausgedehnten Salzseen und ihre Verebnungsflächen an. (Im Bereich südlich der Lagune "Negro Francisco" fehlen diese abflusslosen Becken).

Im Bereich der Atacama Region existieren etwa acht Ruten, welche an oder in die Hauptkordillere führen. Die bequemste ist sicherlich der "Camino Internacional" der auch wegen seiner schöne Ausblick und morphologischen Besonderheiten einen besondere Stellung einnimmt . 


Die Prä/ oder Vorkordillere der Anden erstreckt sich zwischen dem Längstal (z.B. Copiapó - Vallenar) bis zu den abflusslosen Becken der Salzseen. Das ist etwa eine Ausdehnung von 80 km bis 120 km. Die höchsten Gipfel der Präkordillere erreichen etwa 5300 m (Co. Bravo Alto).

Die Hauptverkehrswege um an die Hauptkordillere zu gelangen:

a) El Salvador - La Ola,
b) Diego de Almagro - Montandon - Qda. Asientos,
c) Qda. Chañaral Alto - Co. La Ola(
>),
d) Qda. Paipote - Salar de Maricunga (>),
e) Qda. Paipote - Laguna Santa Rosa (
>),

f) Qda. Carrizalillo - La Guardia - Laguna Negro Francisco(>)
g) Valle Copiapó - Iglesia Colorada (
>)
h) Vallenar - Alto del Carmen - San Félix o El Transito (>)

Inhaltsverzeichnis
Touristischer Rundgang
Atacama, Chile
Einführung Camino Internacional

Port. Maricunga
Laguna Santa Rosa

Maricunga
Weg zur Laguna Verde
Ex. Hostal Muray
Laguna Verde
Ojos del Salado
Incahuasi
Qda. Carrizalillo
Gato Pass
Blick Volcan Copiapó
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Virtuelle Aussicht
 Topografische Karten

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Historische Karten
Historische Karte (1885) vom Bereich

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Foto: Cordillera de los Andes (Co. Potro) en la Región Atacama, Chile
Die Andenhauptkette vom "Port. El Gato" aus gesehen.
(W. Griem, 2005; K6065)

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