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Die Andenhauptkette beim Paso
San Francisco in der Region Atacama. Foto: W. Griem (1990/2005)
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Die Anden in Atacama
Vielleicht die eindrucksvollste Exkursion in
Atacama führt in die Andenhauptkette. Eine Reihe von über 6000 m hohen Vulkanen
bieten ein unvergessliches Schauspiel. Bei gutem Wetter eröffnet sich ein
blauer Himmel, welcher schwer anderswo anzutreffen ist.
Die Andenhauptkette
ist in der Atacama Region durch eine Vielzahl von aufeinander folgenden
Vulkanen gekennzeichnet, deren Höhe zwischen 6000 m bis 6893 Metern betragen
kann. Die wichtigsten Pässe (San Francisco und
Pircas Negras) erreichen
Höhen von 4723 bzw. 4200 Metern ü.d.M. Die Anden sind in diesem Bereich
auch durch ihre unendlich großen
Verebnungsflächen ("Llanuras") gekennzeichnet.
Das
Klima muss als sehr hart bezeichnet werden,
heftige Schneefälle im Winter
sind häufig, im Sommer aber auch durchaus möglich. Die Nächte sind durchweg
kalt, bei einer wesentlich höheren durchschnittlichen Niederschlagsmenge
als in Copiapó.
Der reduzierte Sauerstoffgehalt in der großen Höhe
bereitet vielfach
leichtes Unwohlsein oder zumindest beeinträchtigt die
Leistungsfähigkeit der Personen, die Höhenkrankheit kann in einigen Fällen
auch zu lebensbedrohenden Situationen führen. Bei starkem Unwohlsein sollte
sofort eine Rückkehr in tiefer gelegene Bereiche erfolgen. Um an oder
in die Hochkordillere zu gelangen muss erst mal die Vor- oder Präkordillere
durchfahren werden. Östlich der Vorkordillere schließen sich die ausgedehnten
Salzseen und ihre Verebnungsflächen an. (Im Bereich südlich der Lagune "Negro
Francisco" fehlen diese abflusslosen Becken).
Im Bereich
der Atacama Region existieren etwa acht Ruten, welche an oder in die Hauptkordillere
führen. Die bequemste ist sicherlich der
"Camino Internacional"
der auch wegen seiner schöne Ausblick
und morphologischen Besonderheiten einen besondere Stellung einnimmt .
Die Prä/ oder Vorkordillere
der Anden erstreckt sich zwischen dem Längstal (z.B. Copiapó - Vallenar)
bis zu den abflusslosen Becken der Salzseen. Das ist etwa eine Ausdehnung
von 80 km bis 120 km. Die höchsten Gipfel der Präkordillere erreichen etwa
5300 m (Co. Bravo Alto).
Die Hauptverkehrswege um an die Hauptkordillere zu
gelangen:
a) El Salvador - La Ola, b) Diego de Almagro - Montandon
- Qda. Asientos, c) Qda. Chañaral Alto - Co. La Ola(>),
d) Qda. Paipote - Salar de Maricunga
(>), e) Qda.
Paipote - Laguna Santa Rosa (>),
f) Qda. Carrizalillo
- La Guardia - Laguna Negro Francisco(>)
g) Valle Copiapó - Iglesia Colorada (>)
h) Vallenar - Alto del Carmen - San Félix o El Transito
(>)
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Inhaltsverzeichnis
Touristischer Rundgang

Einführung
Camino Internacional
Port. Maricunga
Laguna Santa Rosa
Maricunga
Weg zur Laguna Verde
Ex. Hostal Muray
Laguna Verde
Ojos del Salado
Incahuasi
Qda. Carrizalillo
Gato Pass
Blick Volcan Copiapó
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Virtuelle Aussicht Topografische
Karten ►═════◄
Historische
Karten
Historische Karte (1885)
vom Bereich
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