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W.Griem (1999)

Das Copiapó - Tal
Copiapó - Stausee Lautaro - Junta de Potros - Cachito

Das obere
Copiapó-Tal

deutsch
español

Das obere Copiapó-Tal:

Das obere Copiapó-Tal erstreckt sich von Copiapó zum Lautaro Stausee. Von dort gliedert es sich in mehrere Flüsse auf. Zwischen Copiapó und Rodeo ist die Straße asphaltiert und in einem guten Zustand. Zwischen Rodeo und "Pasto Grande" ist die Straße mit Salz befestigt. (Zur Zeit, 2008 wird der Abschnitt zwischen Rodeo und Junta de Potro asphaltiert).
Im oberen Copiapó-Tal befinden sich einige sehr schöne und interessante Ziele: die Hochöfen aus vorspanischer Zeit, die Kirche in Nantoco, der Lautaro Stausee, die Orte San Antonio und Los Loros mit ihren interessanten Kirchen. Natürlich ist diese Strecke landschaftlich sehr reizvoll. Oberhalb Iglesia Colorada bis La Semilla können Einzelstehende Berggehöfte in einer erstaunlich vegetationsreichen Landschaft bewundert werden.
Die landwirtschaftliche Nutzung zieht sich bis Pasto Grande hin. Hier in über 2300 Metern Höhe steht natürlich die Viehzucht im Vordergrund. Aber es sind noch einige kultivierte Flächen auszumachen.

Erst hinter "El Cadillal" bis zur Einmündung in das Pircas Coloradas Tal tritt erst die typische Hochanden-Landschaft in Erscheinung. Hier wird es zunehmend karger und vegetationsloser. Auch kann es hier bei über 3200 Metern Höhe selbst am Tage beachtlich kalt bleiben. Der Weg ab Pasto Grande ist nicht mehr ausgebaut, klein und sollte nur mit einem geländetauglichem Fahrzeug befahren werden.

Der Cachito Pass ist klein und verbindet das Copiapó Tal mit dem Rio Turbio Tal. Der Pass wird äußerst selten befahren. 

Siehe aktualisierte Version der Seiten von www.geovirtual2.cl

nach Nantoco - die reste der alten Kirche siehe das Copiapo Tal im bereich von Nantoco siehe die Wegbeschreibung von Copiapó nach Pircas Negras nach Los Loros im Copiapo - Tal Der Copiapo Fluss bei Yeso und Pabellon zur historischen Metallschmelze der Inkas Aquädukt von Amolanas zum Lautaro Stausee zum Cachito Fluss zum Aranguiz Tal zum Cachito Pass nach Pircas Coloradas nach Pasto Grande Nach La Semilla nach Junta de Potros bei Montosa in den chilenischen Anden Strassenkarte des Copiapo Tales in der Atacama Region
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Die Atacama Region - die Atacamawüste
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Umgebung
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Copiapó-Tal

Copiapó
Tierra Amarilla

Nantoco
Bereich Nantoco
Copiapó -Fluss
Los Loros
San Antonio
Metallschmelze der Inkas
Aquädukt Amolanas
Lautaro Stausee
Iglesia Colorada
Rio Montosa
Junta de Potros
La Semilla
Pasto Grande
Pircas Coloradas
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Inhalt

Oberes Copiapotal in der Atacamawüste

Nutzung:

Zwischen Copiapó und Tierra Amarilla / Nantoco ist das Copiapo Tal deutlich durch die Bergbauindustrie geprägt. Die Kupferschmelze von Paipote und diverse Kupferbergwerke in Tierra Amarilla (Carola Mine, Punta de Cobre und Candelaria zum Beispiel)  geben dem Bereich einen durchaus industriellen Charakter. Aber schon hinter Tierra Amarilla änder sich das Bild, und die Landwirtschaft (fast ausschließlich Wein) tritt in den Vordergrund. Die Weinanbaugebiete ziehen sich bis nach Iglesia Colorada in einer Höhe von fast 1600 m hin. Ab hier ¨werden noch Obst und andere Feldfrüchte angebaut. Ab Pasto Grande etwa ab 2500 m Höhe nehmen die Ackerbau Tätigkeiten deutlich ab und es tritt die Viehzucht in den Vordergrund.


Der Weinanbau

Seit etwa 1980 wird im oberen Copiapó-Tal im großen Stil Wein angebaut. Zwischen Tierra Amarilla und Iglesia Colorada befinden sich die größten Anbaugebiete. Die Trauben werden fast ausschließlich als Esstrauben und zur Pisco-Herstellung verwendet.

Geschichte:
Das Copiapó Tal war schon immer von immenser Wichtigkeit für die Region Atacama. Hauptsiedlungsgebiet, Ackerbau, Verkehrsachse, Bergbau - alles Funktionen, welche seit Jahrhunderten zurückreichen. Vor allem als die Atacama Region noch nicht so gut mit Fernstraßen oder Eisenbahn mit dem Süden Chiles verbunden war mussten viele Nahrungsmittel noch hier produziert werden. Es sollte hier noch die bis 1978 operierende Eisenbahnlinie hervorgehoben werden welche eine schnelle Anbindung von Los Loros an Copiapó ermöglichte.  siehe hier
Strecke San Antonio -Copiapó

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Foto: Straße nach Nantoco (W. Griem, 2003)

Km Höhe Beschreibung - Ort
0,0 390m Copiapó (Kreuzung Colipi / Pan Americana, beim Lider oder Pullmann)
8,2 440m Paipote; Abzweigung nach Inca de Oro, Diego de Almagro und zum camino Internacional
15,2 490m Tierra Amarilla (Kirche, Plaza)
21,6 560m Nantoco, Asphaltierte Abzweigung zur Pan Amerikana (Ruta 5); Die Kirche von  Nantoco
25,9 590m Abzweigung in die  Qda. Carrizalillo, Castaño, La Guardia,  Mina Maricunga y Laguna Negro Francisco.
  610m Totoralillo
  677m Pabellón
38,4 690m Potrero Seco; Abzweigung nach Chañarcillo y Cerro Blanco ;FFCC a Juan Godoy, Pueblo Juan Godoy
49,3 730m Hornito
43,9 740m Elisa de Bordos / El Yeso
60,8   Los Loros
69,4 978m San Antonio
73,2   Die alte Metallschmelze der Inkas
    Lautaro
83,2 1120m Der Lautaro Stausee mit dem Aquädukt Amolanas
87,3 1176m Abzweigung nach Manflas; Junta de Manflas
93,3   Rodeo; Abbzweigung nach Río Jorquera, Castaño, La Guardia (Bis 2008 ende der Asphaltierten Strasse, ab hier gut ausgenaut, mit Salz)
108,5 1581m Iglesia Colorada
114,3   Abzweigung in den Rio Montosa
117,3 1861m Junta de Potros; Abzweigung nach La Semilla; > > La Semilla
  2120m Abzweigung zum Rio Ramadillas / del Medio und nach Caserones
  2280m Potrero Seco
137,1 2360m Pasto Grande (bis hier ist der Weg recht gut ausgebaut)
  2550m El Cadillal
146,1   Abzweig Río Pircas Colorados / Vizcachas de Pulido: Pircas Coloradas
158,9 3140m Qda. Cachitos
168,1 4190m Die Passhöhe Cachito Pass oder Aranguiz
180,2   Zusammenfluss von Qda. Aránguiz / Río Cachitos
194,5 3130m "Junta de Cachitos": Hier trifft der kleine Weg auf die Hauptstraße welche von Pircas Negras nach La Guardia führt und weiter nach Castaño und Copiapo. Von hier aus sind es noch 195 km nach Copiapo (über Castaño) also hat die Rundfahrt eine Gesamtlänge von 344 Kilometern.

© Dr. Wolfgang Griem (2005); GeoVirtual / das Copiapo Tal
Ausdrücklich ist jegliche, nicht von den Autoren genehmigte,  Neuveröffentlichung untersagt. Dies gilt insbesondere für elektronische Publikationen: Nutzungsrichtlinien

Weitere Hinweise zur Route:
Tankstellen gibt es in Copiapó, Paipote und Tierra Amarilla; kleine Läden in Copiapó, Tierra Amarilla, Los Loros, San Antonio und Lautaro. Kleine Restaurants oder Imbisse in Tierra Amarilla, Los Loros y Lautaro. Die Straße ist bis Rodeo (=93 km von Copiapó) asphaltiert und in gutem Zustand. Zur Zeit (2008) wird die Straße bis Junta de Potros asphaltiert und begradigt (etwa 117 km Entfernung von Copiapo). Von Junta de Potros geht eine gute - mit Salzbelag - versehene Straße nach La Semilla eine weitere in Richtung Pasto Grande. Hier sind die Straßen breit ausgebaut, gut beschildert und mit allen Fahrzeugtypen befahrbar. Ab Pasto Grande (etwa 137 km Entfernung von Copiapó) wird die Straße zunehmend kleiner und schlechter. Ab hier ist es nur noch möglich oder ratsam mit einem geländegängigen Auto weiterzufahren. Die Hochfahrt zum Cachito Pass und die Strecke vom Cachito zum Turbio ist sehr einsam und recht schlecht. Eigentlich ist die ganze Strecke bewohnt. Von Copiapó bis Iglesia Colorada sind die Dörfer perlschnurartig aufgereiht. Ab Iglesia Colorada können alle zehn Kilometer Einzelgehöfte angetroffen werde. Sogar ziemlich nahe unter der Nordabfahrt vom Cachito Pass befindet sich noch ein bewohntes Einzelgehöft.
Zwischen Copiapó und Rodeo herrscht reger Verkehr (bis Rodeo fahren noch öffentliche Busse), bis Junta de Potro nimmt die Verkehrsdichte zwar ab, aber pro Tag können noch ein paar Autos vorbeikommen. Hinter Pasto Grande ist es absolut einsam, hier trifft man bestimmt Tagelang kein Auto. Der Cachito Pass kann schnell im Winter verschneit sein, ab Pasto Grande kann mit schlechtem Wetter (in Sommer und Winter) gerechnet werden. La Semilla, Pasto Grande und Cachito haben eine recht hohe Niederschlagsrate (für die Wüste) - im Sommer gibt es hin und wieder Gewitter. Eigentlich werden nur kurz große Höhen erreicht. Der höchste Punkt der Rundfahrt ist mit 4190 m.ü.d.M. der Cachito Pass, die Strecke über 3200 Meter Höhe ist ungefähr nur 30 Kilometer lang. - Weitere Hinweise zur Strecke Copiapó - Guardia - Turbio siehe in der Routenbeschreibung zum Pircas Negras Pass.  

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