Verlassene Dörfer in Atacama (Chile) |
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Ruinen von Puquios Die Ruinen von Puquios befinden sich beidseits der Straße nach Maricunga (Camino Internacional), beim Durchfahren erahnt man die Größe der ehemaligen Siedlung. Wenn man etwas genauer hinschaut kann man die Reste grösser Konstruktionen erkennen: Puquios war über viele Jahre ein großer Ort und so etwas wie der Letzte bewohnte Platz vor der großen Wüste. Die Ruinen von Puquios befinden sich in der Präkordillere, etwa 60 östlich von Copiapó. Puquios war bis in die 30ger Jahre eine blühende Bergwerkssiedlung mit über 5000 Einwohnern, einem Bahnhof und einem Bürgermeister. Mit dem Niedergang des Kleinbergbaus in den 30ger Jahren verließen die Bergleute mit ihren Familien die Stadt. Heute können noch einige Reste der alten Häuser, alte Industrieanlagen und der Friedhof besichtigt werden. Der Name "Puquios" bedeutet Quelle: Das Tal nördlich von Puquios, am Weg nach Carrera Pinto fließt ein Bach (zumindest im Winter und Frühjahr). Die Adobe-Mauern (ungebrannte Lehmziegel) der verlassenen Häuser stehen teilweise noch. Doch die winterlichen Niederschläge in diesem Sektor sowie Erdbeben haben die Spuren stark verwischt. In der Übersicht lässt sich die ehemalige Größe der Siedlung noch erahnen. Nach Espinoza (1895) wohnen in Puquios im selben Jahre 626 Personen. Fotos: Die Ruinen von
Puquios in der Quebrada Paipote (W. Griem - 2006)
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