GeoVirtual Geschichte der Region Atacama (Chile)
Paul Treutler (Reisen zwischen 1852-1857): Copiapó
Museo Virtual
W.Griem (2004)
deutsch / español

 

 

 

Geschichte der Atacama Region, Chile
Inhalt:
Touristischer Rundgang
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Andere Erdbeben in Atacama
Auflistung
1851: Gilliss
Burmeister (1859)
Treutler 1882 (Chile) 
Treutler: Erdbeben in Tres Puntas

1859 Johnstone- Henwood
1918: Rojas Carrasco

1922 Rojas Carrasco
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Geschichte
Geschichte: Einführung

Die Eisenbahn

Beschreibung einer Eisenbahnfahrt zwischen Copiapó und Caldera von Paul Treutler um 1852
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Andere Seiten
Copiapó
Bergbau
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TREUTLER
Inhalt Treutler
Caldera
Copiapó (Treutler)
Copiapó vom Bahnhof

Tres Puntas
Bergwerk Tres Puntas
Sprengunfall
Erdbeben in Tres Puntas
Eisenbahnfahrt zwischen Copiapó und Caldera
...mehr Treutler
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Information
Atacama in Zahlen
Karten

Geschichte der Region Atacama - Inhalt
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Inhalt:
Touristischer Rundgang

P. TREUTLER (1882), Auszüge aus dem Originaltext:

Wahrlich Schrecken erregend waren in dieser Stadt und Umgegend die  so häufigen  starken und  verheerenden Erdbeben.  Seit  der  Eroberung  dieses Landes durch die Spanier im Jahr 1538 bis zum Jahr 1852 kamen nämlich 18 starke Erdbeben vor, welche "Terremotos"  genannt wurden, während kleinere, welche keine so großen  Verwüstungen wie erstere anrichten,  ."Temblores " hießen, Welche in dieser Stadt von 1848 - 1852 die enorme Zahl  von  164 erreichten.

Die bedeutendsten und  furchtbarsten  Terremotos,  welche in  der  ganzen Republik  stattfanden,  waren  folgende: 1575, welches die Stadt Concepcion zerstörte, - 1633 — 1647 welches Santiago zerstörte, —  1657   welches  Concepcion  das zweitemal zerstörte, —  1688 — 1722 - 1730, wobei das Meer austrat und die ganze  Chilenische Küste überfluthete, 1751, Welches Concepcion zum drittenmal zerstörte, 1783  - 1819 — 1822 — l824 ^ 1829  — 1835, welches  Concepcion das  viertemal  zerstört,  - l837 — l844,  welches  Copiapo, Santiago, Valparaiso Zerstörte und sich die Küste  in  einer Länge  von  15  Meilen  um vier Fuß  hob,  ^ 1849 — 1850  - l85l. Wie aus vorstehenden Aufzeichnungen der bedeutendsten Erdbeben der  Republik ersichtlich  ist, fanden in früheren Zeiten  die meisten  und verheerendsten in den südlichen  Provinzen statt in der  letzten Zeit  Dagegen war stets  der  nördliche  Theil der  mehr heimgesuchte und  zwar das  Gebiet,  wo  sich  keine  Vulkane  befinden, und also  durch solche die Dämpfe des Innern der Erde  nicht entweichen können. -

Aus einem uns  vorliegenden Verzeichnis  der  Erdbeben  ist  ferner zu ersehen, daß  dieselben  nicht zu  bestimmten  Jahreszeiten  stattfinden, denn sowohl im Februar wie März,  April, Mai und Juli, wie im Monat November haben die  bedeutendsten Erdstöße stattgefunden.  Aber  ebenso wenig  wie  die  Jahreszeit üben die Witterungsverhältnisse Einfluß  auf dieselben aus.  Die  Erdbeben  fanden  bei klarem Himmel,  wie  bei  bedecktem oder  bei Regen statt,  bei Sturm wie bei vollkommener Windstille,  bei  größter  Hitze,  wie  bei kalter Temperatur, bei abnehmendem wie bei zunehmendem und Vollmond,  bei Tag  und bei Nacht  und  zu jeder Stunde.  Ein sicherer Vorbote  der  Erdstöße  waren   stets die so bedeutenden Schwankungen  des Barometers.



Der Text wurde digitalisiert, in ASCII umgewandelt, bearbeitet und teilweise der aktuellen Rechtschreibung angepasst von Dr. Wolfgang Griem.


Aus: TREUTLER, PAUL (1882): Fünfzehn Jahre in Südamerika an de Ufern des Stillen Ozeans. - 3 Bd., Seite 50; Weltpostverlag, Leipzig.

   

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(*3.12.2004/ )
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